Das Rote Meer ist für Taucher aus Europa immer noch die günstigste Variante, um tropische Meereswelt zu erleben. Flora und Fauna können
jeden Vergleich mit anderen “warmen” Meeren standhalten. Obwohl der Tauchtourismus in den letzten Jahren sehr stark zunahm, versprechen Tauchreisen in der bei uns kälteren Jahreszeit
(Monate November bis März) nach wie vor herrliche Tauchgänge.
Putzerfisch&Zackenbarsch
Napoleon&Stachelmakrele
Feuerschwamm&Schlangenstern
Labroides dimidiatus&Variola louti
Cheilinus undulatus&Carangoides
Latruncilia magnifia&Macrophiothrix
War es in den 60er Jahren noch üblich, die Tauchstellen im Sinai mit dem Geländewagen anzufahren und dann vom Ufer aus zu lohnenden
Tauchstellen zu schnorcheln, so ist das Tauchen heutzutage direkt vom Boot aus üblich, wobei sich auch weniger sportliche Zeitgenossen sofort rücklings in attraktives Gewässer fallen lassen können, ohne
langwierige Schnorcheltouren bewältigen zu müssen.
Diese bequeme Möglichkeit des Tauchens hat aber auch für Unterwasser- Fotografen einen enormen Vorteil: Da bekanntlich Sand
als Erzfeind jeder Foto-Ausrüstung gilt, ist die Gefahr, dass sich das eine oder andere Sandkorn zwischen die O-Ringe schmuggelt, auf ein Minimum reduziert.
Geisterpfeifenfisch
Langnasenpapageienfisch
Solenostomus cyanopterus
Hipposcarus harid
Auch wenn in manchen Printmedien versucht wird, die Vorteile der Tauchgänge im Roten Meer mit denen der Malediven zu
vergleichen, bleibt dies doch nur eine subjektive Beurteilung einzelner Personen. Leider werden bei derartigen Vergleichsversuchen häufig die Aspekte Preisunterschied und Flugdauer außer Acht gelassen,
die jedoch vielfach entscheidend für die Wahl des Urlaubszieles sind.